Mehrere Jäger verschwinden auf unheimliche Weise im Wald des Königreiches und ertrinken in einem düsteren Tümpel. Dort treibt der wilde Mann sein Unwesen, man nennt ihn den Eisenhans. Endlich gelingt es einem fremden Jäger, den wilden Mann einzufangen. Er steckt ihn in einen Käfig und das Volk atmet erleichtert auf. Wer ist dieser Eisenhans und ist er wirklich so gefährlich?
Der junge Prinz wagt sich an den Käfig heran und befreit den ihn. Dieser führt den Jungen in einen finsteren Wald und wird dort zu seinem Lehrmeister, der ihn in die Geheimnisse des Lebens einführt.
Nach langen und schweren Lehrjahren wandert der Prinz schliesslich in ein anderes Königreich. Er arbeitet als Küchenjunge, Gärtner und Stallknecht, und zieht dann siegreich in den Krieg, gewinnt sogar das Turnier am Königshof und damit auch das Herz der schönen Königstochter. Am Tage der Vermählung taucht der Eisenhans wieder auf, doch diesmal als stattlicher Herrscher. Er ist endlich von seiner Verwünschung erlöst und übergibt dem Prinzen zum Dank sein Königsreich mit all seinen Schätzen.
Das Märchen „Der Eisenhans“ handelt vom Erwachsenwerden und der inneren Reifung eines jungen Menschen. Der Königssohn verlässt die sichere Welt des Elternhauses und muss lernen, selbstständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Der Eisenhans steht dabei als Symbol für ursprüngliche Kraft und als eine Art Mentor, der den Jungen auf seinem Weg begleitet. Durch Mut, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft wächst der Königssohn innerlich heran. Am Ende wird er für seine Entwicklung belohnt und als gereifter Mensch anerkannt. Das Märchen zeigt, dass persönliche Stärke aus Erfahrungen und innerem Wachstum entsteht. Nicole & Martin haben diese Produktion neu aufgenommen zusammen mit den 4 jungen Menschen welche sie auf der Tour 2026 begleiten. Für Jung und Alt ab 5 Jahren. Spieldauer 65 Min.
Première: 9. April 2016, neue Version 2026
Produktion und Konzept: Nicole & Martin
Autor: nach Gebrüder Grimm
Theatralische Fassung: Nicole & Martin und Dominique Saner
Spiel und Künstlerische Leitung: Nicole Gubler Schranz
Spiel und Technische Leitung, Organisation: Martin Gubler
Spiel: 2026 Milo Calabrese, Liv van Pernis, Joana Cordes, Nathan Robinson
Regie: Dominique Saner
Choreographie der artistischen Elemente: Szilard Szekely
Choreographie Tanz: Andrea Herdeg
Musikalische Betreuung: Mauro Garbani
Kreation Kostüme, Künstlerische Beratung: Maria Lehmann-Wipplinger
Atelierleitung (Kostüme und Requisiten): Ruth Mäusli
Mit der Unterstützung von:
Fachausschuss Theater und Tanz Region Basel, Swisslos, kis.bl, Fondation Ernst Göhner, Fondation Oertli, Migros pour-cent culturel, Fondation Suisse des Artistes Interprètes, Maryon Stiftung